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Studie Handelsmarken

Rolle der Handelsmarken in Deutschland und der EU

Studie-Handelsmarken-grHandelsmarken erhöhen die Qualität des Warenangebots, ermöglichen Vielfalt und bieten Verbrauchern Mehrwerte jenseits von Qualität und Preis. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer Studie des IFH Köln zum Thema Handelsmarken. Die Studie erläutert vor allem die verschiedenen Rollen, die Handelsmarken gegenüber Verbrauchern, Händlern und Herstellern ausfüllen.

Handelsmarken sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Sortiments für Händler. Da der Handel mit seinen Handelsmarken schnell auf neue Kundenbedürfnisse wie Nachhaltigkeit, Bio, Regionalität, Tierwohl, Convenience usw. reagieren kann, kann er die Sortimentsvielfalt in den Geschäften mit qualitativ hochwertigen und oft innovativen Produkten erweitern und sein Angebot von Markenprodukten optimal ergänzen. Handelsmarken stärken so die Kundenbindung und sind zudem ein Profilierungsinstrument auf einem hartumkämpften Markt.
Auch die Industrie profitiert von starken Handelsmarken: Sie werden von Herstellern jeder Größenstruktur produziert. Mit Handelsmarken stützt der Handel auch kleinere und mittlere Produzenten. So können erfolgreiche Handelsmarkenproduzenten sich auch zu Markenproduzenten entwickeln.

Obwohl Handelsmarken heute ein fester Sortimentsbestandteil eines jeden Einzelhändlers sind, sind sie seit einigen Jahren Gegenstand von öffentlichen und politischen Diskussionen, sowohl in Deutschland als auch auf EU-Ebene. Dabei gibt es unterschiedliche Ansichten darüber, wie Handelsmarken auf Marktstrukturen und Marktentwicklung in der Konsumgüterwirtschaft wirken und welche wettbewerbspolitischen, wettbewerbsökonomischen und wettbewerbsrechtlichen Auswirkungen sie haben. Die Europäische Kommission hat sich bereits in mehreren Studien intensiv mit dieser Thematik beschäftigt. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen trägt die HDE-Studie zu einer differenzierten und genaueren Betrachtung der deutschen Marktsituation bei.

Die Studie „Handelsmarken in Deutschland und der EU – eine 360°-Betrachtung“ finden Sie hier.

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