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Binnenkonjunktur und Mittelstand stärken

 HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth forderte heute in Berlin von der Politik wachstumsfreundlichere Rahmenbedingungen für die Binnenkonjunktur und den Mittelstand.

„Die Bundesregierung setzt auf Umverteilung statt auf Anreize für Wachstum. Das gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschland“, so Genth. Die Weichen für die Binnenkonjunktur müssten neu gestellt werden. Derzeit sei der Handel stabil, angesichts der politischen Entscheidungen wie beim Mindestlohn oder der Rente mit 63 nehme die Verunsicherung jedoch zu.

Als wichtige Schritte einer wachstumsfreundlichen Politik sieht der HDE die Abschaffung der kalten Progression und die Entlastung der Verbraucher bei den Stromkosten. „Die Strompreise für einen Privathaushalt haben sich seit 2000 fast verdoppelt. Wir brauchen eine faire Beteiligung aller an den Kosten der Energiewende“, so Genth weiter. Es sei ungerecht, wenn die Privathaushalte für die Entlastung der Industrie beim EEG zahlen müssten.

Genth betonte außerdem den hohen Druck unter dem gerade mittelständische Unternehmen im aktuellen Strukturwandel im Handel stehen: „Der Wettbewerb im Einzelhandel verschärft sich durch die fortschreitende Digitalisierung der Gesellschaft. Wir appellieren an die Städte und Gemeinden, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Handel auch in kleineren und mittleren Städten in Zukunft noch ermöglichen.“ Kernforderung sei deshalb eine Reform der Gewerbesteuer. Die Regelungen zur Hinzurechnung von Mieten und Pachten verschärften den ungleichen Wettbewerb mit dem Internet. Allein in diesem Jahr erwartet der HDE im Online-Handel ein Umsatz-Wachstum von 18 Prozent. Bis 2020 könnten in der Folge des Strukturwandels bis zu 50.000 Standorte vom Markt verschwinden.

 

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