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IT-Sicherheitsgesetz: Unnötige Bürokratie für Handel vermeiden

Der Handelsverband Deutschland (HDE) bewertet das heute von der Bundesregierung beschlossene IT-Sicherheitsgesetz in Bezug auf die einbezogenen Branchen als zu unpräzise.
Positiv sei zwar die Stärkung der Rolle des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie die Verbesserung der Sicherheit informationstechnischer Systeme in Deutschland. Bei dem Begriff „kritische Infrastruktur“ aber bleibe das Gesetz zu unpräzise. Und das mit Folgen: „Es muss klargestellt sein, dass der Einzelhandel kein Betreiber von kritischen Infrastrukturen ist. Ansonsten wäre die Branche ohne Not zu unnötigem bürokratischen und technischem Aufwand verpflichtet“, so HDE-Experte Ulrich Binnebößel. Im Lebensmittelhandel bestehe keine Gefahr von Versorgungsengpässen durch etwaige Cyberattacken auf Handelsunternehmen. Außerdem verhindere die Vielfalt der Anbieter und der eingesetzten Systeme im Handel einen flächendeckenden Ausfall. Analysen zeigen, dass selbst bei einem Komplettausfall der IT im deutschen Einzelhandel eine Versorgung von bis zu zwei Wochen sichergestellt sei. „Entsprechende Notfallprozeduren mit Lieferplänen existieren bereits seit längerem“, so Binnebößel weiter. Außerdem reichten die Bestände einer Filiale meist für mehrere Tage.
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