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EU- Gebäudeeffizienzrichtlinie: Guter Kompromiss bei E-Ladesäulen

Der Rat der Europäischen Union hat in der überarbeiteten Gebäudeeffizienzrichtlinie einen guten Kompromiss zum verpflichtenden Aufbau von E-Ladesäulen erreicht.

Die darin vorgesehenen Ausbauziele für Ladepunkte sind aus Sicht des Handelsverbandes Deutschland (HDE) ein gangbarer Weg.

Der Kompromiss sieht vor, dass neue und umfassend renovierte Nichtwohngebäude mit mehr als zehn Stellplätzen künftig mit einem Ladepunkt ausgestattet werden müssen. Um flexibel auf technische Weiterentwicklungen reagieren zu können, soll zudem jeder fünfte Stellplatz mit einem Leerrohr versehen werden. Der ursprüngliche Vorschlag der EU-Kommission sah vor, jeden zehnten Stellplatz mit einem Ladepunkt auszustatten. „Führt man sich vor Augen, dass Vollsortimenter oder Möbelgeschäfte oft zahlreiche Stellplätze anbieten, wären auf den Einzelhandel unverhältnismäßig hohe Investitionspflichten zugekommen“, so HDE-Energieexperte Lars Reimann. So koste die Installation einer einzigen Ladesäule je nach Leistung bis zu 30.000 Euro, hinzu kämen jährliche Wartungs-, Strom und Energiekosten. Positiv bewertet der HDE zudem, dass kleine und mittlere Unternehmen sowie bereits geplante Konstruktionen von der Regelung ausgenommen sind.“

Kommt die Elektromobilität in Fahrt, werden Lademöglichkeiten immer wichtiger. Der Handel kann hier einen bedeutenden Beitrag leisten: Bei einer durchschnittlichen Verweildauer im Supermarkt von rund 30 Minuten bliebe beim Einkaufen auch Zeit, um das Elektrofahrzeug aufzuladen. Um in einer halben Stunde die Reichweite um etwa 50 Kilometer zu erweitern, müsste der Einzelhändler eine 22-kW-Ladesäule bereitstellen. Diese verursacht bereits Kosten von rund 30.000 Euro. „Sollte die Bewirtschaftung von E-Ladesäulen das Kerngeschäft sinnvoll ergänzen können, wird sich der Einzelhandel aufstellen. Dies sollte dann aber an wirtschaftliche Überlegungen geknüpft sein und nicht zwangsweise erfolgen“, so Reimann.

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