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Falschgeldaufkommen rückläufig - Vorbereitung auf neue 50-Euro-Note

Die Präventionsmaßnahmen des deutschen Einzelhandels gegen die Verbreitung von Falschgeld zeigen weiter Wirkung.

Das machen aktuelle Zahlen der Bundesbank für das zweite Halbjahr 2016 deutlich. „Gefälschte Banknoten stellen in Deutschland kaum eine Gefahr für den Verbraucher dar. Neben der Einführung der neuen Europa-Banknotenserie ist dies auch den verlässlichen Kontrollen im Einzelhandel und der Ermittlungsarbeit der Polizei zuzuschreiben“, so HDE-Experte Ulrich Binnebößel. Gemessen an über 480 Milliarden Euro Jahres-Umsatz im deutschen Einzelhandel liegt der Schaden durch Falschgeld im kaum feststellbaren Promillebereich. Die Bundesbank hatte gemeldet, dass im zweiten Halbjahr 2016 Falschgeld im Wert von rund 1,95 Millionen Euro aus dem Verkehr gezogen wurde. „Kunden können davon ausgehen, dass sie bei Wechselgeld im Einzelhandel nicht mit Falschgeld in Kontakt kommen“, so Binnebößel. Das zeige schon die Verteilung der Falschgeldnoten: Fünf- und Zehn-Euro-Scheine sind das klassische Wechselgeld im Handel. Diese werden aber mit 0,7 Prozent und 2,8 Prozent Anteil am Falschgeldaufkommen kaum gefälscht. Auch die Neueinführung des 20-Euro Scheines als Europa-Serie hat dazu beigetragen, dass die Fälschungen zurückgingen.

Als weitere Maßnahme gegen Geldfälscher hat die Europäische Zentralbank angekündigt, ab 4. April mit der Ausgabe neuer 50-Euro-Banknoten zu starten. „Der Einzelhandel wird die Einführung der neuen Banknote wie auch bereits bei den vorherigen Scheinen begleiten und sein Kassenpersonal entsprechend vorbereiten“, so Binnebößel weiter.

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