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HDE

5. April 2005

HDE für Stärkung der Innenstädte

Anlässlich des Deutschen Handelsimmobilienkongresses 2005 vom 5. bis 6. April in Köln warnte heute der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) nochmals vor der schädlichen Wirkung von Fahrverboten und City-Maut für die Innenstädte. Dazu erklärte HDE-Hauptgeschäftsführer Holger Wenzel:

Wer auf lebendige Innenstädte setzt, darf weder Fahrverbote noch City-Maut planen. Beide sind kein Heilmittel gegen Feinstaubbelastung. Wer auf Fahrverbote setzt, nimmt das Sterben der Innenstädte in Kauf. Wenn Kunden und Lieferanten die Einzelhandelsgeschäfte wegen Fahrverboten und City-Maut nicht problemlos erreichen können, werden die Geschäfte zur Grünen Wiese abwandern. Der Leerstand in den Innenstädten wird sich dann deutlich erhöhen. Schon heute registrieren nach einer HDE-Umfrage 91 Prozent der Einzelhändler in ihrer unmittelbaren Umgebung leerstehende Ladenlokale. Die Leerstandsquote schätzen die Unternehmen an ihrem Standort auf durchschnittlich 10,3 Prozent. Lediglich in der Hauptgeschäftslage der Innenstädte liegt dieser Wert mit 9,1 Prozent etwas darunter. Alle Anstrengungen von Kommunen, Einzelhandel, Immobilienbesitzern und anderen innerstädtischen Akteuren, den schwierigen Standort Innenstadt zu stärken und die Cities zu lebendigen attraktiven Lebensbereichen zu machen, würden durch Fahrverbote und Maut zunichte gemacht.

Statt über übertriebene und unwirksame Fahrverbote nachzudenken, sollten Bund, Länder und Kommunen besser ein Gesamtkonzept erarbeiten, um die Luftqualität zu verbessern. Nötig sind ein öffentlicher Nahverkehr mit kundenfreundlichen Preisen und Fahrzeiten sowie intelligente Verkehrsleitsysteme.




Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Hubertus Pellengahr
Pressesprecher 
Tel.: (030) 72 62 50-65/66 
Fax: (030) 72 62 50"69 
eMail: hde@einzelhandel.de
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin

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