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Klimaschutz vor Ort - Gebäude und Standort

Überall wo Energie verwendet wird, gibt es Möglichkeiten, den Energieverbrauch dauerhaft zu reduzieren. Die regelmäßige Ermittlung und Überwachung der Energiekennzahlen bieten verlässliche Ergebnisse und helfen, individuell gesetzte Klimaziele zu erreichen.

Der deutsche Handel betreibt seit Jahren einen hohen Aufwand, um seine Standorte energieeffizient zu gestalten. Dabei geht es sowohl um eine spürbare Senkung der laufenden Kosten als auch um einen effektiven Umweltschutz. Die Anstrengungen machen sich bereits bezahlt: Deutsche Handelsunternehmen können im europäischen Vergleich beim Stromverbrauch pro Quadratmeter sehr niedrige Zahlen aufweisen und sind daher beim Stromsparen ganz weit vorne.



Kreative Lösungen
Um den eigenen Energieverbrauch zu senken, haben Handelsunternehmen vielerlei kreative Lösungen entwickelt. Dazu gehören nicht nur die Investitionen in effiziente und moderne Gebäudeisolation und Gebäudetechnik, sondern vor allem die Einrichtung und technische Ausstattung der Filialen. Lebensmittelkühlung und Klimaanlagen, Gebäudelüftung und -heizung sowie die Beleuchtung in den Verkaufsräumen - überall wo Energie verwendet wird, gibt es Möglichkeiten, den Energieverbrauch dauerhaft zu reduzieren. Die regelmäßige Ermittlung und Überwachung der Energiekennzahlen bieten verlässliche Ergebnisse und helfen, individuell gesetzte Klimaziele zu erreichen. Viele deutsche Handelsunternehmen haben eigene Umweltleitlinien entwickelt, um ihr Unternehmen so energieeffizient und klimaschonend wie möglich zu führen.

Kalt und klimaschonend
Viele Einzelmaßnahmen erzielen in ihrer Summe eine große Wirkung, z. B. bei den Kühlmöbeln: durch eine Abdeckung der Kühlmöbel lässt sich der Energieverbrauch an den Standorten dauerhaft reduzieren. Viele Handelsunternehmen passen nach und nach ihre Kühlmöbel dem neuesten technischen Stand an, der durchschnittlich 20 % energieeffizienter ist als ältere Modelle. Auch werden alternative Kühlmittel wie CO2, Ammoniak oder Propan getestet und verwendet, die im Gegensatz zu herkömmlichen FCKW-Kühlmitteln eine wesentlich geringere klimaschädliche Wirkung haben. Die Investitionen in neue Kühlmittel und Kühlanlagen hängen auch mit neuen gesetzlichen Anforderungen zusammen. So gelten neue Bestimmungen zu Emissionen von Fluorkohlenwasserstoffen (FKW) und Hydrogen-Fluor-Kohlen-Wasserstoffen (HFKW). Darüber hinaus sind Stoffverbote für bestimmte besonders ozonschichtschädigende Kühlmittel wie (teilhalogenierte) Fluorchlorkohlenwasserstoffe rechtlich umgesetzt. Das Kältemittel R22 darf beispielsweise nur noch befristet in Kühlmöbeln nachgefüllt werden: bis Ende 2009 als neu produziertes bzw. bis 2014 als wieder aufbereitetes Kühlmittel. Die Abwärme von Kälteanlagen wird vielerorts für die Nutzwassererwärmung und die Beheizung der Märkte und Lagerräume verwendet.

Leuchtend sparen
Eine Umstellung der Grundbeleuchtung in den Verkaufsräumen auf effiziente Energiesparlampen und moderne Drei-Banden-Leuchtstoffröhren spart nicht nur Strom, sondern reduziert auch die Anzahl der Beleuchtungskörper, da moderne Leuchtstoffe eine höhere Lichtausbeute und eine längere Lebensdauer haben. Der Einsatz von Zeitschaltuhren oder die sensuelle Steuerung der Beleuchtung, entsprechend der tagesaktuellen Lichtverhältnisse, ist eine von vielen Handelsunternehmen umgesetzte einfache und effektive Maßnahme. Auch der Stromverbrauch der Kassenarbeitsplätze konnte durch den Einsatz moderner Technik bereits spürbar reduziert werden. Die Nutzung von Leuchtdioden (LED) bei Außenwerbeleuchten trägt ebenfalls zur Senkung des Verbrauchs bei.

Mitarbeiter denken mit
Energiesparende Maßnahmen sind noch effektiver, wenn die Mitarbeiter mitdenken und entsprechend handeln. Deshalb bieten viele Handelshäuser in Kooperation mit Experten der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), Umweltverbänden und Verbraucherinitiativen ihren Mitarbeitern Seminare über energiesparendes Handeln am Arbeitsplatz und im privaten Bereich an. International agierende Handelsunternehmen haben eigene Abteilungen aufgebaut, die die Einhaltung von Maßnahmenkatalogen zum nachhaltigen und klimaschonenden Handeln prüfen und freiwillig entwickelte Klimastrategien permanent beobachten.

 

FENEBERG - Einsparpotenziale im Kühlbereich

"Das Frischesortiment hat bei der Feneberg Lebensmittel GmbH oberste Priorität. Zur Reduzierung des Energieverbrauchs werden zahlreiche Maßnahmen ergriffen..."

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IKEA - Umweltmanagement eines Weltkonzerns

"Unser Handeln soll einen ingesamt postiven Einfluss auf Mensch und Umwelt haben - diese Nachhaltigkeitsleitlinie gilt auch für den Klimaschutz und beeinflusst unsere täglichen Entscheidungen."

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Globus - Aktives Energiecontrolling

"Wir haben viele Wege gefunden, unsere Energienutzung zu optimieren. Besonders die Maßnahmen im Bereich Beleuchtung lassen sich sehen!"

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Kaufland - EOK 21: Der Energieoptimierungsmarkt

"Als Handelsunternehmen möchte Kaufland einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten und den CO2-Ausstoß durch Einsatz erneuerbarer Energien deutlich reduzieren."

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Unternehmensgruppe Tengelmann - Erste Emissionsbilanz

"Als erstes Handelsunternehmen in Deutschland haben wir eine Emissionsbilanz erstellt. Auf Basis dieses Status Quo können wir nun unsere Verbesserungspotenziale definieren - der Umwelt zuliebe."

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EDEKA - Ausbau des Energiecontrollings

"Für uns ist es wichtig, dass wir durch den Ausbau des Energiecontrollings konkrete Einsparpotenziale für unsere Standorte erkennen und ausschöpfen. Durch die Energie-Fernauslesung wird dies in Zukunft noch schneller und effizienter möglich sein."

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Unternehmensgruppe Tengelmann - Innovative Kühlkonzepte

"Das Engagement für den Umweltschutz hat bei Tengelmann eine lange Tradition. In vielen Teilbereichen konnte das Mülheimer Handelshaus die First Mover Position für sich reklamieren. So auch im Bereich der Kühltechnik."

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