PdH Berlin - Stilles
Engagement (17.12.2008)
Die deutschen Familienunternehmer
spenden vor allem regional und lokal. Sie nutzen ihr Engagement
dabei nicht vorrangig zur Steigerung des Bekanntheitsgrades oder
zur Verbesserung des Unternehmensimages. Das Engagement folgt
vielmehr dem Wunsch, der Gesellschaft etwas zurückzugeben.
Dies sind die zentralen Ergebnisse einer Studie zum
gemeinnützigen Engagement von Familienunternehmen, die von dem
Beratungsunternehmen Intes gemeinsam mit der WHU - Otto Beisheim
School of Management, Active Philanthropy und Hauck &
Aufhäuser Privatbankiers durchgeführt wurde. Es nahmen
bundesweit 250 Familienunternehmen teil, von denen die Hälfte
einen Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro erzielt; rund
jedes zehnte der befragten Unternehmen weist einen Umsatz von
über 500 Millionen Euro aus. Nahezu zwei Drittel der befragten
Familienunternehmen investieren jährlich bis zu 50.000 Euro
und etwas mehr als vier Prozent sogar über eine Million Euro
in gemeinnützige Zwecke. Dabei wird der Großteil des
Engagements durch Spenden realisiert (93 Prozent). Als
gemeinnütziges Engagement stufen die befragten Unternehmen
dabei Anliegen ein, die nicht direkt mit Nutzen für das eigene
Unternehmen verbunden sind. Thematisch fördern die deutschen
Familienunternehmen vor allem Bildung, Kunst und Kultur.


