Unternehmertag Lebensmittel: Lebensmittel genießen Vertrauen
2. Dezember 2009 Es gibt keine einseitige Nachfragemacht des Handels zulasten von Industrie und Verbrauchern. Auf dieses Ergebnis einer Studie des Instituts für Handelsforschung (IfH) an der Universtät zu Köln weist am heutigen Abend in Brüssel Rainhard von Leoprechting, Präsident des europäischen Handelsdachverbands EuroCommerce hin. Leoprechting ist Teilnehmer einer Podiumsdiskussion anlässlich des traditionellen Nikolausempfangs des Handelsverbands Deutschlands (HDE). Dieser findet heute Abend unter dem Motto "Preisbescherung " Wer bestimmt Angebot und Preise?" in der Bayerischen Landesvertretung in Brüssel statt. Fachleute aus Wirtschaft und Politik werden über die Transparenz in der Lebensmittelkette diskutieren. EuroCommerce-Präsident Leoprechting sieht dabei als wichtigstes Ergebnis der IfH-Studie "den wissenschaftlichen Nachweis, dass es keine einseitige Nachfragemacht des Handels in Deutschland gibt. Die Akteure auf Handels- und Herstellerseite bewegen sich in einem hart umkämpften, insgesamt funktionierenden Markt. Als Ergebnis intensiv geführter Verhandlungen profitieren die Verbraucher von einer großen Angebotsvielfalt und Produktqualität zu günstigen Preisen."
Vor rund 300 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verbänden blickt außerdem HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth auf ein bewegtes Jahr in der deutschen und europäischen Politik zurück: "Wir hoffen und setzen uns dafür ein, dass eine berechenbare, faire Politik ihren Beitrag dazu leistet, dass Unternehmen im Binnenmarkt ohne nationale Schranken agieren können und die Bürger und Verbraucher die Vorteile des geeinten Europas spüren."