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HDE-Appell an Bundesbank: Keine Filialschließungen

30. November 2009

Die Bundesbank plant weitere Filialschließungen. Das kritisierte heute auf der Festveranstaltung der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW) der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth:

Die Bundesbank sollte davon absehen, weitere Filialen zu schließen. Darauf wird der HDE auch bei seinem heute stattfindenden Gespräch mit Bundesbankvertretern insistieren. Es ist die hoheitliche Aufgabe der Bundesbank, die Bargeldversorgung für den Handel und andere Wirtschaftszweige zu sichern. Dazu gehört auch die Verantwortung für die Rücknahme der Banknoten. Nur die staatlich garantierte Bargeldbearbeitung kann dem Einzelhandel den notwendigen Schutz vor Verlust bieten.

Etwa 60 Prozent aller Einkäufe im Einzelhandel werden bar bezahlt. Die geplanten Filialschließungen der Bundesbank erschweren und verteuern die Bargeldlogistik für die Handelsunternehmen enorm: Die Transportwege der Einzelhändler zu den wenigen verbleibenden Bundesbankfilialen würden noch weiter. Das bedeutet höhere Transportkosten, längere Wartezeiten bei der Abwicklung und ein erhöhtes Sicherheitsrisiko. Es gibt für die Unternehmen keine akzeptable Alternative zur Entsorgung ihrer Bargeldbestände. Das Bargeldrecycling über private Dienstleister birgt ein hohes Risikopotenzial und ist damit keine Alternative für den Einzelhandel.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Hubertus Pellengahr
Pressesprecher
Tel.: (030) 72 62 50-65
Fax: (030) 72 62 50"69
eMail: hde@einzelhandel.de
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin

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