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Branchenübergreifendes Verbändebündnis fordert Neuverteilung der Energiewendekosten

13. Juli 2017

Für eine Reform der Energiewendefinanzierung haben sich in einer gemeinsamen Initiative der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne), der Deutsche Naturschutzring (DNR), der Deutsche Mieterbund (DMB) sowie der Handelsverband Deutschland (HDE) ausgesprochen.

Ziel dabei müsse sein, die Kosten gerechter zu verteilen und gleichzeitig dem aus Klimaschutzsicht notwendigen Einsatz von erneuerbarem Strom für Wärme und Mobilität einen Schub zu geben.

Zentrale Prämissen einer solchen Reform sollten sein:

  • Energieträger- und sektorenübergreifende Umschichtung der EEG-Kosten unter Einbezug der Sektoren Wärme und Verkehr, wobei die Energieträger entsprechend ihrer Treibhausgasemissionen (CO2) belastet werden
  • Verminderung der EEG-Umlage durch Auslagerung des Kostenanteils für die Industrieausnahmen beim EEG in den Staatshaushalt
  • Abschaffung der Stromsteuer (bis auf den EU-Mindeststeuersatz)

Mit ihrer Initiative wollen die Verbände die Zustimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Energiewende erhalten und den Weg für das Erreichen der Klimaziele ebnen.

Die gemeinsame Erklärung mit Statements der Unterstützer finden Sie hier: http://bit.ly/2sSQmCG

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