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Handel investiert jährlich 1,8 Milliarden Euro in Ausbildung in Kernberufen

10. Februar 2016

Der Einzelhandel in Deutschland gibt jährlich rund 1,8 Milliarden Euro für die berufliche Ausbildung in den beiden Kernberufen der Branche Verkäufer/in und Kaufmann/-frau im Einzelhandel aus.

Das zeigen aktuelle Berechnungen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). „Der Handel investiert in die Kompetenzen des Nachwuchses. Für die Unternehmen sind diese Kosten Investitionen in die eigene Zukunft und die künftige Leistungsstärke“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Der BIBB-Studie nach kostet eine Ausbildung pro Ausbildungsjahr zum Kaufmann/zur Kauffrau im Einzelhandel die Betriebe knapp 17.000 Euro, beim Verkäufer/der Verkäuferin sind es demnach knapp 18.000 Euro.

„Investitionen in Ausbildung lohnen sich nicht nur für die Zukunft. Die Auszubildenden sorgen in den Unternehmen für frischen Wind und neue Ideen“, so Genth weiter. Die BIBB-Zahlen machen deutlich, dass denn auch ein Großteil der Ausbildungskosten durch entsprechende produktive Leistungen während des Lernens im Prozess der Arbeit wieder kompensiert wird. So sind es bei den Kaufmännern/-frauen knapp 14.000 Euro und bei den Verkäufer/innen knapp 13.000 Euro, die die jungen Leute über ihre Leistungen wieder hereinholen. Mit Übernahme der ausgebildeten Fachkräfte möglichst in Vollzeitbeschäftigung amortisieren sich die Ausbildungskosten bereits in recht kurzer Zeit. Genth: „Ausbildung im Einzelhandel lohnt sich für die Auszubildenden und die Unternehmen.“ So stammten 80 Prozent der Führungskräfte in der Branche aus den eigenen Reihen, viele hätten ihr Berufsleben mit einer Lehre begonnen. Insgesamt bilden die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland derzeit 150.000 junge Leute in über 30 Ausbildungsberufen aus.

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