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Einzelhändler unterstützen Klimaschutzerklärung

14. Dezember 2015

Führende Unternehmen des deutschen Einzelhandels haben heute ihre Unterstützung für das Pariser Klimaschutzabkommen zugesagt.

In einer gemeinsamen Erklärung kündigten die Unternehmen weitere Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz an. HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth fordert politische Rahmenbedingungen für mehr Planungssicherheit für notwendige Investitionen.

Durch die verstärkte Nutzung regenerativer Energien zur eigenen Stromversorgung wollen die Unternehmen einen zusätzlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten. Der Austausch von klimaschädlichen Kältemitteln soll den Ausstoß von Treibhausgasen erheblich reduzieren. Die Unterzeichner der Erklärung wollen den Umstieg auf Elektrofahrzeuge forcieren, indem sie verstärkt Ladesäulen für entsprechende Autos bereitstellen. Emissionsarme Verkaufsflächen will die Branche durch den Bau weiterer Green-Buildings und den verstärkten Einsatz effizienter Beleuchtungs- und Klimatechnik fördern.

„Bereits in der Vergangenheit hat der deutsche Einzelhandel einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz geleistet und konnte seit 1990 seinen CO2 Ausstoß um 48 Prozent[1] verringern“, sagte Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Mit seiner Erklärung bringe der drittgrößte Wirtschaftszweig seine Bereitschaft zum Ausdruck, das Klimaschutzprogramm von Paris aktiv zu unterstützen. Zu den Unterzeichnern gehören C&A, Edeka, Kik, Metro Group, Rewe Group, Tchibo, Tengelmann, ALDI Süd, Globus, Lidl und Kaufland.

HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth betonte, dass planungssichere politische Rahmenbedingungen und die Reduktion von Abgaben und Umlagen auf die Energiekosten Grundvoraussetzungen für nachhaltige Investitionen in mehr Energieeffizienz sind. Eine Entlastung auf der Kostenseite erweitere die Spielräume der Unternehmen.

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