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Online-Bezahldienste müssen für alle Handelskanäle des Handels offen sein

19. August 2015

Der neue Online-Bezahldienst Paydirekt der Deutschen Kreditwirtschaft hat nach Einschätzung des HDE-Zahlungsexperten Ulrich Binnebößel grundsätzlich das Potenzial für den nationalen Durchbruch.

Projekte wie Girogo und Giropay hätten in der Vergangenheit jedoch gezeigt, dass die Erreichbarkeit einer großen Kundenzahl allein noch lange kein Garant für den Erfolg ist. „Es kommt vor allem darauf an, den Handel zu überzeugen und ein gutes Produkt mit effizienten Entgelten und Aussichten auf Weiterentwicklungen und Mehrwerten zu präsentieren.“ Einerseits müsste es den immer strenger werdenden gesetzlichen Anforderungen folgen und andererseits den wachsenden Ansprüchen der Nutzer entsprechen. Jeder Anbieter, der diese Grundlagen beherzige, habe eine Chance sowohl auf Kunden- als auch auf Händlerseite. Wichtig sei auch, dass die Kreditwirtschaft geschlossen hinter Paydirekt steht.

Von grundlegender Bedeutung sind aus Handelssicht vor allem die kostengünstige Abwicklung, eine große Kundenreichweite und die problemlose Integration in bestehende Systeme. Auch müsse ein Zahlungsverfahren in allen Vertriebskanälen einsetzbar sein. „Kunden entscheiden heute spontan und situationsbedingt, ob sie im Internet oder im stationären Laden einkaufen. Sie müssen daher an jeder Stelle abgeholt werden und mit ihrem präferierten Zahlungsmittel bezahlen können“, sagt Binnebößel. Hier müssten viele Anbieter noch ihre Hausaufgaben machen. Auf lange Sicht müsste auch ein grenzüberschreitender Einsatz gegeben sein.

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