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Handel investiert in Reduzierung der Energiekosten

08. Oktober 2014

Die Handelsunternehmen in Deutschland investieren in Maßnahmen zur Senkung der Energiekosten.

Das zeigt eine aktuelle Umfrage des HDE-Handelskonjunkturindexes, den das Institut für Handelsforschung (IFH) monatlich erhebt. Demnach haben 60 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten Geld für diesen Bereich in die Hand genommen. „Die Händler in Deutschland stecken auch angesichts immer weiter steigender Energiekosten immer mehr Geld in noch energieeffizientere Abläufe und Produkte“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Dass sich eine große Mehrheit der Händler durch die hohen Energiekosten belastet sieht, macht ein weiteres Ergebnis der HDE-Umfrage deutlich: Demnach melden insgesamt knapp drei Viertel der befragten Unternehmen eine eher hohe oder sogar sehr hohe Belastung.

Angesichts dieser Ergebnisse setzt sich der HDE weiterhin für eine faire Verteilung der Kosten der Energiewende ein. „Die privaten Verbraucher und viele Handelsunternehmen werden überproportional zur Kasse gebeten“, so Genth weiter. Laut Bundesregierung sind die Strompreise für Privathaushalte seit dem Jahr 2008 um insgesamt 38 Prozent gestiegen. Für den Handel ergibt sich auf Grundlage dieser Zahl für den gleichen Zeitraum eine Zunahme der Kosten um 15 Prozent. Gleichzeitig sind die Stromkosten der energieintensiven Industrie um ein Prozent gefallen. Genth: „Die Regierung hat in der EEG-Novelle die Chance für eine ausgewogene Kostenverteilung verpasst.“

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