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HDE bestätigt Umsatzprognose für 2014 - E-Commerce als Wachstumsmotor

03. September 2014

Der HDE bestätigt seine Umsatzprognose von +1,5% für den Einzelhandel in 2014. Mit einem Umsatzplus von 17 Prozent bleibt dabei der E-Commerce Wachstumstreiber der Branche.

30 Prozent aller stationären Händler sind bereits im Internet-Handel aktiv und profitieren vom Online-Boom, der einen tiefgreifenden Strukturwandel ausgelöst hat. Händler berichten von sinkenden Kundenfrequenzen in den Innenstädten. Nach HDE-Angaben könnten bis 2020 rund 50.000 Handelsstandorte wegfallen.

Die aktuelle HDE-Umfrage bei 1.200 Unternehmen aller Größenklassen, Vertriebsformate, Branchen und Standorte zeigt: Die Umsatzerwartungen im deutschen Einzelhandel sind mehrheitlich positiv. So rechnet gut ein Drittel der befragten Unternehmen mit einem Umsatzanstieg. Der HDE hält angesichts dessen an seiner Umsatzprognose von +1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr fest. „Für das Umsatzplus sorgt vor allem der weiter wachsende Online-Handel, darunter auch viele stationäre Händler mit ihren Online-Shops“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Laut HDE-Umfrage gehen rund drei Viertel dieser Multi-Channel-Unternehmen für 2014 von steigenden Umsätzen aus.

Gleichzeitig berichten viele innenstädtische Händler von stark rückläufigen Kundenfrequenzen. „Das ist eine große Gefahr für unsere vitalen und attraktiven Innenstädte in Deutschland. Ohne den Handel könnten viele Standorte veröden“, so Genth weiter. Handel, Städte und Politik müssten gemeinsam Wege suchen, um die Attraktivität der Stadtzentren zu erhalten. „Wir müssen gemeinsam Wege finden, um beispielsweise durch eine intelligente Vernetzung von Handel, Verkehr, Gastronomie, Kultur und Freizeit die Attraktivität der Städte zu erhalten“, so Genth. Aber auch in anderen Bereichen wie beispielsweise bei der Gewerbesteuer oder den Ladenöffnungszeiten müsse man gemeinsam über Änderungen nachdenken. Genth: „Gelingt dies nicht, könnten bis zum Jahr 2020 rund 50.000 Standorte vom Markt verschwinden.“ Insbesondere kleine und mittelständische Händler, die nicht in Genossenschaften oder Verbundgruppen eingebunden sind, könnten sich nach HDE-Einschätzung dann nur schwer behaupten.

 

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