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Vor den Europawahlen: Binnenmarkt durchsetzen

23. April 2014

Einen Monat vor den Europawahlen am 25. Mai 2014 betont der Handelsverband Deutschland (HDE) die große Bedeutung europäischer Regelungen für die deutschen Handelsunternehmen.

„Etwa 80 Prozent der nationalen Gesetzgebung gehen auf Vorgaben der Europäischen Union zurück. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, den Forderungen und Bedürfnissen des Handels auch auf EU-Ebene Gehör zu verschaffen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Der HDE setzt sich mit seinem Büro in Brüssel unter anderem in den Themenbereichen faire Geschäftsbeziehungen in der Lieferkette, Bürokratieabbau, Nachhaltigkeit, Verbraucher- und Mittelstandspolitik für die Interessen der Einzelhändler ein.

Ein weiteres wichtiges Thema für den Handel ist die praktische Umsetzung eines funktionierenden Binnenmarkts: „Auch über 20 Jahre nach der Schaffung des europäischen Binnenmarkts gibt es noch viel zu tun. Vor allem in einigen osteuropäischen Staaten stoßen Handelsunternehmen immer wieder auf unzulässige Beschränkungen“, so Genth weiter. In mehreren Fällen sei zu beobachten, dass Staaten versuchten, ihre Märkte mit Hilfe von Handels-, Wirtschafts- oder Steuergesetzen abzuschotten. Die Maßnahmen würden sich dabei insbesondere gegen ausländische- also auch deutsche - Handelsunternehmen wenden. Genth: „Der Binnenmarkt ist das Herz der Europäischen Union. Bei Hindernissen für den freien Waren- und Dienstleistungsverkehr brauchen wir eine Null-Toleranz-Politik.“

Die Positionen des HDE zur Europa-Wahl: www.einzelhandel.de/europawahl

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