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Werkverträge gehören zur modernen, arbeitsteiligen Wirtschaft

20. Februar 2013

Angesichts der aktuellen Vorschläge der SPD zu Reformen bei Werkverträgen warnt der Handelsverband Deutschland (HDE) vor Eingriffen in die unternehmerische Freiheit der Arbeitgeber. „Es muss in der Entscheidung der Unternehmen liegen, welche Tätigkeiten sie als Kernaufgabe mit eigenem Personal bestreiten und welche Aufgaben sie an Werkvertragsunternehmen weitergeben“, so HDE-Experte Heribert Jöris.

Die Unternehmen beschränken sich dabei auf ihre Kernkompetenzen und kaufen Spezialistenwissen oder Spezial-Dienstleistungen bei Werkunternehmern gezielt ein. „Das ist in unserer modernen, arbeitsteiligen Wirtschaft ein normaler Vorgang und bringt Effizienzgewinne“, so Jöris. Klar sei aber auch, dass dabei die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden müssten.

Den Vorwurf, der Handel ersetze sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze durch Minijobs und Werkverträge weist der HDE mit Verweis auf die aktuellen Beschäftigungszahlen zurück. „Zum Stichtag 30. Juni 2012 hat der Handel in Deutschland 35.000 neue sozialversicherungspflichtige Jobs geschaffen. Gleichzeitig ist die Zahl der Minijobber um 19.000 gesunken. Das zeigt, dass keine Vollzeitjobs im Einzelhandel verdrängt, sondern neu geschaffen werden“, so Jöris weiter.

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