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Größere Einzelhandelsflächen sichern wohnortnahe Versorgung

20. Februar 2013

Bereinigt um den Schlecker-Effekt sind die Einzelhandelsflächen auch im letzten Jahr wieder gewachsen. Das bestätigt den langjährigen Trend. Zwar zeigen aktuelle Zahlen des Handelsverbandes Deutschland (HDE) für das vergangene Jahr nun zum ersten Mal einen Rückgang. Eine Trendwende ist das aber nicht.

Denn diese Entwicklung ist zu großen Teilen auf die Schließung der Schlecker-Filialen zurückzuführen. Rechnet man diesen Effekt heraus, ist die Einzelhandelsfläche auch 2012 weiter gestiegen. „Die große Zahl der Einzelhandelsbetriebe in Deutschland ist Ausdruck der Vielfalt der deutschen Handelslandschaft und der hervorragenden Versorgung der Kunden. Die Einzelhandelsflächen verteilen sich über das gesamte Bundesgebiet. Der Handel bietet seinen Kunden somit in Stadt und Land ein breites Angebot. Das ist in einem Flächenland wie Deutschland eine große Leistung“, so HDE-Experte Michael Reink.

Der HDE sieht aber in Zukunft auch Grenzen für das Flächenwachstum. Vor allem die demographische Entwicklung sowie der wachsende E-Commerce könnten bremsende Faktoren für die Zukunft sein. Reink: „Wenn die Zahl der potentiellen Kunden zurückgeht, wird das voraussichtlich auch Auswirkungen auf das Wachstum der Einzelhandelsflächen haben. Pauschale Aussagen über die Entwicklung sind aber nicht sinnvoll. Zu groß sind die Unterschiede zwischen Wachstums- und Schrumpfungsregionen sowie zwischen den unterschiedlichen Branchen- und Betriebstypen.“

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