„Rund ein Fünftel der zu Verkäufern Ausgebildeten nutzt die Chance, sich zur Kauffrau oder zum Kaufmann weiterzubilden. Die weiter steigende Übergangsquote zeigt, dass es richtig war, die beiden Kernberufe des Einzelhandels eng miteinander zu verzahnen. Auch Verkäufer und Verkäuferinnen nehmen die Aufstiegsmöglichkeiten im Handel gut an“, so HDE-Geschäftsführer Wilfried Malcher. Dabei werden die beiden Verkäuferausbildungsjahre auf die weitere Ausbildung und vor allem die schriftliche Verkäuferprüfung im Rahmen der Gestreckten Abschlussprüfung auf die Kaufleuteprüfung als Teil 1 der Abschlussprüfung angerechnet.
Darüber hinaus steigt auch die Zahl an jungen Menschen, die ihren Weg in das Berufsleben im Handel mit der unmittelbaren Kombination von beruflicher Ausbildung im Beruf Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel und beruflicher Fortbildung zum/zur Handelsfachwirt/in oder Handelsassistent/in-Einzelhandel beginnen. „Diese Kombination aus Theorie und Praxis ist die ideale Vorbereitung auf Führungsaufgaben und somit eine gute Alternative zum Bachelorstudium“, so Malcher.
Der Einzelhandel in Deutschland gewinnt rund 80 Prozent seiner Führungskräfte aus den eigenen Reihen. Viele der heutigen Führungskräfte haben somit ursprünglich als einer der derzeit rund 160.000 Auszubildenden im Handel angefangen.